Samstag, 19. Dezember 2015

...

Lange Zeit war es still hier.
Wieso?
Das frage ich mich auch...
Mir stand irgendwie nicht der Sinn nach bloggen oder großartig lesen (was sich auch in meiner Reading Challenge von goodreads niederschlägt).

Bücher sind dennoch eingezogen - und ein paar habe ich auch gelesen - aber eher dünne.

Anstatt mich mit Büchern zu beschäftigen habe ich angefangen unser Familienleben oder zumindest die Wochenenden filmisch festzuhalten.
Das habt ihr bestimmt auch schon gesehen (schließlich war der letzte Blogpost darüber monatelang ganz oben, mangels weiterer Bloggereien...)
Das vloggen macht mir auch Spaß und irgendwie bietet es auch einen gewissen Anreiz wieder mehr zu lesen. Schließlich möchte ich nicht Woche um Woche das selbe Buch in die Kamera halten...

Um der Lust zu bloggen auch einen kleinen Anstupser zu geben habe ich auch ein wenig "dekoriert". Als Weihnachtsfreaky kann ich ja schlecht alles um mich herum und mich selbst weihnachtlich gestalten und den Blog lasse ich so wie immer.
Also hat er nun ein weihnachtliches Antlitz bekommen.

Und nebenbei habe ich auch das neue Gadget entdeckt. Finde ich toll und natürlich habe ich es auch gleich ausprobiert (das angepriesene Buch ist nicht nur für Kinder toll!).

Wie es im nächsten Jahr hier weiter geht, darüber habe ich mir auch schon ein paar Gedanken gemacht - allerdings sind diese noch nicht ganz zu Ende gedacht - aber ich habe schon vor wieder regelmäßiger zu bloggen.
Momentan schwanke ich zwischen täglichen Blogposts, die aber vorgeschrieben werden oder nur gewissen "Blogtagen". Eigentlich passen diese "Blogtage" besser ins Familienleben, aber ich habe auch noch so manch eine offenstehende Rezension... und die wollen alle untergebracht werden.
Andererseits wenn ich mich selbst zu sehr unter Druck setze, dann passiert wieder nichts.

Deshalb muss ich über die Feiertage noch mal in mich gehen und gucken was besser passt.
Vielleicht mache ich während der Woche Urlaub, die ich Gott sei Dank zwischen den Feiertagen habe ein wenig "Testbloggen" - wie viel Zeit brauche ich wofür...
Denn mittlerweile hat sich vieles im Familienalltag verändert.
Als ich mit dem bloggen angefangen habe, da war Collin noch kleiner und ging in den Kindergarten, Lena war in der Grundschule und ich habe 12 bis 13 Stunden in der Woche gearbeitet - d.h. ich hatte immer zwei Tage in der Woche frei.
Mittlerweile allerdings gehe ich mindestens 20 Stunden in der Woche arbeiten (manchmal auch mehr), Collin geht zur Schule, Lena ist auf der weiterführenden Schule und das Freizeitverhalten der beiden hat sich auch stark verändert.
Lena trifft man kaum noch in unserem Dorf an - sie fährt oft in den Nachbarort, weil dort auch ihre Schule ist und Collin geht zum Taiwan-Do, zur DLRG und Logopädie steht auch bald wieder an.
Da ist Planung Pflicht - auch bei dem mütterlichen Freizeitverhalten. - Denn es gibt ja auch noch den Göttergatten, der auch nicht ins Abseits geraten darf.

Hinsichtlich der Blogplanung habe ich am letzten Wochenende auch etwas im Internet gefunden, das es noch auszudrucken gilt.
Vielleicht hilft es mir auch bei meiner Entscheidung weiter, denn manchmal muss ich manche Dinge erst zu Papier bringen, bevor ich weiß was ich will.

Wenn ihr bis hier hin gelesen habt, dann habt ihr schon mal ein Danke dafür verdient, dass ihr meine wirren Gedanken überhaupt lest - aber ich möchte auch dafür Danke sagen, dass trotz Blogpause immer wieder mal ein paar Leser auf diese Seite verirrt haben, zudem sind auch nicht wirklich viele aus der Leserschaft verschwunden (mag auch daran liegen, dass sie wie ich nicht wissen wie ;-D)

Falls ihr Interesse habt, dann schaut doch einfach mal bei unserer Adventszeit (Vlogzember) vorbei.
Wir haben uns dazu entschieden im Dezember jeden Tag festzuhalten.
Zwar hinke ich mit den Uploads der einzelnen Videos ein wenig hinterher, aber das liegt zum Teil auch an der Internetverbindung und daran, dass ich Urlaubsvertretung gemacht habe und an diesen Tagen in der Regel zeitgleich mit den Kindern ins Bett gefallen bin...

Freitag, 18. Dezember 2015

Freitags-Füller #69 (#350)

Lange habe ich nicht mitgemacht, aber heute hatte ich Lust drauf und taddaaa da ist er, der 




1.    Möge die  Macht mit euch sein... (Tochterkind und GöGa erzählen so viel von Star Wars, dass es schon ansteckend ist...)
2.   Also momentan muss man sich nicht wirklich warm anziehen. 
3.    Der beste Weg um etwas im Leben zu ändern ist erst mal in sich zu gehen und in Ruhe darüber nachzudenken. 
4.   Ich mag nicht wirklich Glühwein aber dafür Eiscreme! (Was man mir auch ansieht...)
5.    Langsam breitet sich meine Allergie aus - bei uns fliegen schon wieder Haselnusspollen... Also schnupfend und schniefend unter´m Weihnachtsbaum - das hatten wir schon ein paar Mal, aber dass ich am Vorabend Antiallergika einnehmen musste noch nicht...
6.  Wir backen am vierten Advent.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Weihnachtsfilm mit Sohnemann gucken zu können, morgen habe ich einen Besuch bei meiner Schwester und auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt geplant und Sonntag möchte ich erst mit den Kindern und dem GöGa in die Kirche und danach wird die Weihnachtsbäckerei eröffnet!



Montag, 24. August 2015

[Alltagswahnsinn] Follow my weekend - Ich nehme euch ab jetzt immer an den Wochenenden mit

Na ihr?
Ja, ich lebe noch ;-)
Aber ihr kennt das ja von mir - zwischendurch habe ich immer mal wieder ein kleines Bloggertief.
Bis Ende des Monats wird es buchtechnisch wohl auch noch ruhig hier bleiben, aber ich habe mir ein neues Projekt überlegt, was mir persönlich auch sehr viel Spaß macht.
Und zwar lasse ich euch an meinem Wochenende teilnehmen. Immer sequenzweise und derzeit auch nur als "One-Man-Show", aber ihr bekommt einen kleinen Einblick in unser Familienleben am Wochenende. Es ist ein Projekt, das auch für uns als Familie interessant ist - quasi wie ein Fotoalbum hält es Erinnerungen wach und man kann immer wieder nachsehen was dann wann passiert ist. 

Samstag, 25. April 2015

Ohrwurm #10 - mit traurig-religiösem Touch

Per Zufall bin ich auf das Lied gestoßen, das ich euch heute vorstellen möchte.
Es spiegelt ein wenig meine Gefühlswelt der vergangenen Monate wider.

Für regelmäßige Blogleser ist es kein Geheimnis, dass ich ein religiös geprägter Mensch bin. So verwundert es kaum, dass ich sowohl nach dem Tod meiner Oma als auch nach dem Tod meines Vaters Trost in der Kirche und bei Gebeten zu Gott gefunden habe. Anfangs waren die Kirchgänge sehr selten und ich habe auch die ein oder andere Messe frühzeitig verlassen, weil ich bei bestimmten Gebeten oder Liedern traurig wurde und mich dann nicht in der Lage gesehen habe dem Gottesdienst weiter beizuwohnen.
Andererseits habe ich in der Kirche gerade vor dem Gottesdienst an den Donnerstagen, wenn die Kirche eh sehr gering besucht ist und dann auch noch absolute Stille herrscht, meine traurigen Gedanken auch mal vor den Kirchentüren gelassen und bin innerlich zur Ruhe gekommen.
Mittlerweile gibt es nur noch wenige Lieder, die mich während des Gottesdienstes aus der Fassung bringen und auch lediglich beim Ave Maria muss ich schwer schlucken und habe manchmal das Gefühl, dass mein Vater in diesen Momenten mir ganz nah ist.
Viele Lieder schmetter ich auch mittlerweile regelrecht mit - so wie meine Oma es früher gerne getan hat, wenn sie diese Lieder gerne mochte. 

Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass mir mein Glaube durch die schwere Trauerphase geholfen hat und auch wenn es nur schwer zu akzeptieren ist, dass mein Vater viel zu früh gestorben ist, so denke ich doch, dass Gott sich dabei etwas gedacht hat. 
Genau wie bei meiner Oma - zwar war sie älter und hat schon vieles in ihrem Leben erlebt, aber sowohl mein Vater als auch meine Oma waren gezeichnet von ihren Krankheiten und länger leiden sollten sie ja auch nicht. 

Auf Youtube bin ich dann Ende März auf das Lied "In deinen Händen" von Martin Pepper gestoßen und ich habe mich sofort wohl gefühlt bei dem Lied - wisst ihr was ich meine?
Gerade die folgende Textstelle hat sofort gepasst. 

"Was vor mir liegt, befehle ich dir an, 
ich weiß nicht, was ich hier noch alleine tragen kann. 
Die Kräfte lassen nach ich bin verwirrt, 
bewahr mich, dass mein Herz sich nicht verirrt."

So, nun aber genug geschwafelt.
Hier also das Lied, welches seitdem ich es entdeckt habe immer wieder im Hintergrund läuft - gerade an Tagen, an denen ich doch mal wieder vor dem Trauerloch stehe und drohe hineinzufallen, hilft es mir meine Gedanken in andere Bahnen zu lenken.


Alles neu macht der Mai...

Es ist schon wieder eine ganze Weile her, dass ich mich hier gemeldet habe.  Wirklich viel gelesen habe ich in der Zwischenzeit auch nicht, ...