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Mittwoch, 21. Januar 2015

[Rezension] "Ein M.O.R.D.s-Team Bd.1 - Der lautlose Schrei" von Andreas Suchanek

    Ein M.O.R.D.s-Team: Cover 1 (by Arndt Drechsler)
  • Seiten: 126 Seiten
Verlag: Greenligth Press

1. Teil einer Krimireihe für Jugendliche

bei amazon bestellen

rezensiert für Blogg dein Buch
Vielen Dank für die Bereitstellung des Buches

Inhalt
1984 - Eigentlich wollten die fünf Freunde Billy, Harrison, Shannon, Jamie und Marietta in die Schule schleichen und die Prüfungsergebnisse aus dem Büro des Direktors stehlen - doch diese Nacht verändert im Leben der fünf alles - denn plötzlich sind sie nur noch zu viert. Marietta wurde von einem Unbekannten ermordet.
Jahrzehnte später ist dieser Mordfall noch immer nicht aufgeklärt.

Die vier Jugendlichen Mason, Olivia, Randy und Danielle könnten unterschiedlicher nicht sein. Durch eine Verkettung verschiedener Ereignisse treffen die vier aufeinander und versuchen vorerst die Person dingfest zu machen, die daran Schuld ist, dass Mason verdächtigt wird mit Drogen zu handeln. 
Bei ihrer Recherche nach dieser Person stoßen sie per Zufall auf einen Mordfall, der 30 Jahre zurückliegt - der Mord an Marietta King. Doch sie finden nicht nur geheime Unterlagen zu diesem Mord, sondern sammeln auch Erkenntnisse über die Vergangenheit ihrer Eltern, die damals mit Marietta befreundet waren. 

Mittwoch, 16. Oktober 2013

"Lavendel gegen Ameisen" von Leenders/Bay/Leenders


  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: rororo
  • ISBN-10: 3499258366
  • ISBN-13: 978-3499258367


Inhalt
In der Gärtnerei Welbers wird morgens ein toter Mann gefunden.
Schnell stellt sich heraus, dass der Tote der Richter Landmann ist und scheinbar wurde er im Affekt erschlagen.
Landmann galt als ein sehr strenger Richter mit klaren Linien. Seine Urteile machten ihm nicht nur Freunde.

Kommissar Helmut Toppe, der sich auch nach einigen Jahren am Niederrhein noch immer nicht so richtig heimisch fühlt, übernimmt den Fall, der zur Bewährungsprobe für ihn wird. Denn Toppes Vorgesetzter ist mit dessen Vorgehensweise nicht einverstanden und ist auch schon kurz davor den Fall einem anderen zu übergeben, als sich das Blatt wendet.

Samstag, 7. Juli 2012

"Der Schrei des Hahns" von Minette Walters

Taschenbuch: 144 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN-13: 978-3442466535



Dieses Buch basiert auf einer wahren Geschichte (mehr dazu weiter unten)

Inhalt
Nord-London im Winter 1920: Norman Thorne, 18 Jahre alt, lernt die 22-jährige Elsie Cameron kennen. Beide gehen in die selbe Methodistengemeinde und sind sehr gläubig.
Elsie ist ein wenig schwierig - sie rastet schnell aus und gibt für jedwedes Missgeschick den Menschen in ihrer Umgebung die Schuld dafür. Auch dafür, dass sie mit 22 noch immer keinen Mann in Aussicht hat.

Im Sommer 1921 ist Norman arbeitslos. Er leiht sich Geld bei seinem Vater, kauft ein Grundstück in Sussex und möchte sich dort eine Hühnerfarm aufbauen. Sein Vater unterstützt ihn u.a auch, damit Norman Abstand zu Elsie gewinnt, denn dies redet seit geraumer Zeit über´s Heiraten. Auf der seiner Farm baute Norman eine kleine Hütte, die Elsie liebte und sie besuchte im Sommer Norman beinahe jedes Wochenende und freute sich darauf so zu tun, als wären Norman und sie verheiratet.

In den folgenden Jahren verlobten die zwei sich, jedoch die Beziehung zueinander ist ein wenig gespannt, bis im Dezember 1924 eine folgenschwere Tragödie passiert...

Meine Meinung:
Es ist ein dünnes Büchlein, dessen Klappentext schon verrät, was passieren wird und doch hat mich die Geschichte gefesselt. Ich stellte mir vor, wie schwer es für Norman gewesen sein musste, mit Elsie zusammen zu sein, denn sobald man ihr widersprach oder ihr das Gefühl gab, sie nicht zu lieben, drohte sie mit Selbstmord.
Es ist selbstverständlich, dass ein junger Mann mit 18 Jahren sich nicht unbedingt dafür entscheidet, die erste Frau, die er "so richtig" kennenlernt zu heiraten und den Rest seines Lebens mit ihr zu verbringen. Für Elsie hingegen war es klar, dass sie zwei zusammengehören. Dies machte Normans Leben nicht einfacher, zumal seine Hühnerfarm ja auch erst in den Startlöchern stand. Wie gesagt, meine Sympathien lagen in diesem Fall glasklar bei Norman.
Die Autorin gibt dem Leser einen Einblick in die Vergangenheit von Elsie und Norman und wie es letztendlich zu Normans Verurteilung kam.

Fazit:
Eine interessante kurze Kriminalgeschichte für Zwischendurch, die mich jedoch noch einige Tage darüber nachdenken ließ und ich denke, dass auch andere Leser so schnell nicht von dieser Story loskommen.


Zusatz:
Vorlage zu dieser Geschichte war der sogenannte "Hühnerfarmmord", der im Dezember 1924 verübt wurde.
Norman Thorne wurde im April 1925 gehängt. Seine Schuld jedoch wurde nie bewiesen.
Wenn man den "Hühnerfarmmord" bei google eingibt, dann erscheint erst mal nur dieses Buch, googled man jedoch auch auf englisch weiter, so bekommt man einige Zusatzinformationen.
Für mich war u.a. sehr interessant zu wissen, wie Elsie und Norman wirklich aussahen - entsprach mein Bild von diesen Personen den wirklich Gesichtern?
Ich kann mir vorstellen, dass Norman Thorne unschuldig war - einiges spricht dafür, aber vielleicht bin ich auch zu sehr von der Lektüre dieses Buches beeinflusst worden.

Hier ein paar Links (wie gesagt, ich habe nichts auf deutsch finden können):
Eine Zusammenfassung der Geschehnisse: http://murderpedia.org/male.T/t/thorne-norman.htm
Bilder von Norman Thorne und Elsie Cameron: http://murderpedia.org/male.T/t/thorne-norman-photos.htm


Mittwoch, 25. April 2012

"Der Fall de Mol" von Friedrich Bornemann

Broschiert: 180 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN-13: 978-3839151877



Inhalt:
Egon Bullmeier findet keinen schönen Tod auf der ruhigen Bislicher Insel bei Xanten. Denn seine Frau hat ihn mit einem Kartoffeltopf erschlagen. Nach dem Tod ihres Großvaters findet Anne in dem Haus ihrer Großeltern geheime Unterlagen über einen Tunnel, der unter´m Rhein entlanglaufen soll.

Der Mann von Annes Freundin Enna ist Privatdetektiv und wird durch einen Vorfall während seiner Arbeit ebenfalls auf den Tunnel aufmerksam und auch die in dem Todesfall Bullmeier ermittelnden Kommissare Lüdenkamp und Brasche stoßen nicht nur durch den Fall Bullmeier auf diesen ominösen Tunnel.

Hinzu kommt noch ein niederländischer Drogen-Boss, der ebenfalls auf der Suche nach dem Weseler Rheintunnel ist.

Doch wo soll er langlaufen? Wofür war er da? Welches Interesse hat der Drogen-Boss Bernard de Mol an dem Tunnel?
Warum wusste niemand im Kreis Wesel von diesem Tunnel?
Und was haben Annes Großeltern mit ihm zu tun?

Meine Meinung:
Dieser Niederrhein-Krimi ist eine nette Lektüre für zwischendurch.
Der Plot ist interessant, allerdings ist ein Spannungsbogen kaum merkbar. Dies ist ein Minuspunkt, der jedoch nicht allzu tragisch ist, denn zu dem Aspekt Krimi kommt noch eine kleine Prise Liebesgeschichte - da möchte ich allerdings an dieser Stelle nicht zu viel verraten.
Gegen Ende, als es Richtung Auflösung ging, kamen für mich zu viele Namen dazu. Es waren neue Personen, bei denen ich Schwierigkeiten hatte, sie einzuordnen. Evtl. mag es daran liegen, dass dies nicht der erste Fall ist, in dem Enna und die Mitarbeiter des K11 involviert sind.
Das Ende war teilweise vorhersehbar, aber eben nur teilweise - es gab eine Wendung in der Geschichte, die mich überrascht hat.

Fazit:
Wie gesagt: Es ist eine nette Lektüre für zwischendurch.
Ich habe dieses Buch eingeschoben - da ich bei meinem momentanen Buch einfach nicht weiterkomme - und es innerhalb von nicht einmal 2 Tagen beendet.
Die Geschichte an sich ist interessant und mich hat es sehr interessiert, was hinter der Funktion des Tunnels steckt und natürlich war es auch schön einen Krimi zu lesen, der hier bei uns im Umkreis spielt.
Gestört haben mich einige Kleinigkeiten - z.B. ist Oma Bullmeier auf einem Foto als 17-jährige abgebildet. Keine 5 Seiten später heißt es auf einmal, sie sei 15 auf dem Foto - es ist nur eine Kleinigkeit, aber sie störte ein wenig im Lesefluss...
Ich gebe dem Buch 3 Sterne, da es mich unterhalten hat und ich werde beim nächsten Büchereibesuch auch noch nach dem Vorgängerbuch Ausschau halten.


Donnerstag, 22. März 2012

"Tod im Anflug - Ein Gänsekrimi" von Karin Bergrath

Diese Rezi habe ich schon letzten Sommer bei amazon veröffentlicht, aber ich wollte sie Euch nicht vorenthalten ;)




Gebundene Ausgabe: 299 Seiten                                
Verlag: Scherz
ISBN-13: 978-3502110774





Vorab:
Ich bin total begeistert! Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen, so gut gefiel es mir.

Zur Story:
Tom ist ein Nilganter und lebt nahe eines idyllisch gelegenen Campingplatzes. Eines morgens entdeckt er den Reiher Neptunus mit weit aufgerissenem Schnabel und einem Loch in der Brust ein einem Müllcontainer. Sofort spekuliert das gefiederte Volk, wie Neptunus umgekommen ist. Tom, der eine Schwäche für Krimis - genauer gesagt für CSI und Magnum hat - erklärt sich kurzerhand bereit den Fall lösen zu wollen. Und aufeinmal liegt auch ein Campingplatzbewohner tot um Müllcontainer.
Im Laufe seiner Ermittlungen schließt sich ihm der Kormoran Rio an. Die beiden riskieren wortwörtlich ihr Leben bei den Ermittlungen und der Unterstützung der flügellosen Kommissare Reiners und Hump.

Am besten gefielen mir die Passagen mit Tom und seinem Freund Ede, einem älteren Herren, der das ganze Jahr über auf dem Campingplatz lebt. Die beiden schauen sich jeden Abend die Nachrichten an und - sofern die Folgen wiederholt werden - auch Magnum.
Ich habe im Laufe dieses Buches nicht nur Tom in mein Herz geschlossen, sondern auch Ede, Rio und auch irgendwie den Riffler... Komischer Kauz, aber doch irgendwie liebenswert.
Der Fall selbst war nicht von vornherein glasklar, was mir schon wichtig ist bei Krimis - wenn man von vornherein eine Spur hat und dieser Verdacht sich wie ein roter Faden bis zum Ende hin durch das ganze Buch zieht und dann auch noch bestätigt wird, da macht ein Krimi meiner Meinung nach keinen Spaß mehr - aber dies war hier nicht der Fall. Zwar hatte ich zwischendurch mal den richtigen Verdacht, aber irgendwie hatte ich diese Person schnell wieder verworfen und mich zusammen mit Tom und Rio einem anderen Verdächtigen zugewandt.

Fazit:
Ein Buch, das Spaß macht, obwohl es ein Krimi ist ;)
Und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil.

Alles neu macht der Mai...

Es ist schon wieder eine ganze Weile her, dass ich mich hier gemeldet habe.  Wirklich viel gelesen habe ich in der Zwischenzeit auch nicht, ...