Der erste Monat des neuen Jahres ist schon beinahe vorbei.
Einen Jahresrückblick in Bücherform habe ich aus einem recht einfachen Grund nicht hochgeladen: Ich habe im letzten Jahr viele Bücher angefangen, aber nicht eines beendet.
Anfang des Jahres hatte ich den Kopf voller Sorgen, wie alles weitergehen sollte - ich war auf Jobsuche, da meine Hauptkundin aus gesundheitlichen Gründen weggebrochen ist und die Auftragslage bei der anderen Kundin sah auch nicht rosig aus.
Das mit der neuen Stelle hat dann auch zum Glück irgendwann geklappt, aber dann hieß es ja erstmal neue Routinen schaffen und alles unter einen Hut bekommen. Und kaum war das alles geschafft kamen neue Lebensabschnitte der Jungs auf uns zu.
Zwei Abschlussfeiern - der Große hat die Gesamtschule verlassen und der Mini den Kindergarten + ist eingeschult worden 🤗
2025 war für uns also auch schon wieder ein Jahr der großen Veränderungen.
Und zwischendrin war ich auf der Suche nach einer neuen Liebe oder zumindest nach schönen Dates. Geklappt hat das nicht wirklich - aber ich habe durch die diversen kleinen Dates und auch die eine kurzweilige intensivere Begegnung erkannt was ich brauche - welche Kommunikationsart ich benötige, womit ich nicht klar komme, was mir vielleicht sogar zu viel ist.
Was ich für mich festgestellt habe:
Es ist die eine Sache sich von einem Partner zu trennen, sich bereit zu fühlen für neue Begegnungen und der schlussendlichen Verarbeitung der Dinge die geschehen sind.
Etwas, das ich regelmäßig gelesen habe und auch gehört habe: Heilung ist selten bis nie linear. Man kann seit drei/vier Monaten getrennt sein und sich wieder glücklich fühlen und dann kommt ein Moment, der einem doch wieder die Tränen in die Augen treibt; gerade wenn man gemeinsame Kinder hat. Das bedeutet nicht, dass man den Ex-Partner zurück in seinem Leben haben möchte, aber da waren irgendwann mal Träume und Wünsche - auch für die Kinder - die halt nun nicht mehr in Erfüllung gehen werden. Manchmal ist man auch einfach für die Kinder traurig, dass es so gekommen ist. Nach nunmehr zwei Jahren bin ich aber sicher, dass diese Momente weniger werden. Zumal die emotionalsten Meilensteine erstmal hinter uns liegen und sollte ich bis zur eventuellen Hochzeit des Tochterkindes noch immer keinen festen Partner an meiner Seite haben, dann nehme ich halt eine Freundin mit. Das ist nämlich auch etwas, was mir im vergangenen Jahr noch mal bewusst geworden ist: Männer kommen und gehen, aber Freundinnen bleiben ❤️
2026 ist schon wieder ein klein wenig turbulent gestartet und ich bin gespannt, was dieses Jahr noch alles mit sich bringen wird und ob mein Kopf in diesem Jahr frei genug bleibt für die diversen Bücher auf meinem SuB - denn Buchhandlungen habe ich natürlich auch im vergangenen Jahr selten ohne Bücher verlassen 😅🙈
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen