Mittwoch, 4. Februar 2015

[Abgebrochen] "Betamännchen" von Stefan Bonner und Anne Weiss

Betamännchen
 - Stefan Bonner - Taschenbuch
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe 
ISBN-13: 978-3404607846




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Vielen Dank für die Bereitstellung des Buches

Klappentext
Die Wahrheit über den modernen Mann ist erschütternd. Und urkomisch! Stefan Bonner und Anne Weiss erzählen von ihrem Leben als und mit Betamännchen. Ein Spaß  für alle Männer auf der Suche nach der Männlichkeit. Und für die Frauen, die sich über sie wundern.

Meine Meinung
Sowohl die Gestaltung des Covers als auch der Klappentext haben mich direkt angesprochen - sonst hätte ich mich ja auch nicht für das Buch beworben.
Der niedliche Hase, der aus seinen treuen Augen schaut und dann "ganz Mann" eine Flasche Bier in den Händen hält - solche Männer kenne auch ich und ich war sehr gespannt darauf, was Stefan Bonner und Anne Weiss zu diesem Thema zu sagen hatten.
Die ersten Seiten flogen dann aufgrund der Neugier auch nur so dahin. 
Die Überschriften der einzelnen Kapitel und auch die Zitate auf der gleichen Seite fand ich ansprechend. Die Zitate, die mitten im Kapitel untergebracht sind, haben meinen Lesefluss hingegen gestört und schnell habe ich mich durch diese kleinen Unterbrechungen genervt gefühlt.
Doch nicht nur das hat mich gestört - sondern auch die Passagen über Stefan, seine Freundin und das Abenteuer Schwangerschaft - ich weiß nicht, aber ich wurde mit diesen Teilen des Buches nicht grün.
Die Kapitel über Anne und ihre Abneigung einem gewissen Max gegenüber fand ich hingegen locker und lustig geschrieben - doch auch hier hatte ich irgendwann das Gefühl, dass mir die gelegentlichen Seitenhiebe dem anderen Geschlecht gegenüber ausreichen.
Bis Seite 103 habe ich mich regelrecht durch die Kapitel aus männlicher Sicht durchgekämpft und meine Pausen zwischen den einzelnen Lesephasen in diesem Buch wurden immer größer und meine Abneigung das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen wuchs auch von Tag zu Tag.
Ich habe beschlossen, dass ich dem Buch mit einer negativen Einstellung gegenüber keinen Gefallen erweise, wenn ich es weiterlese und am Ende nur noch schlechtes berichte - obgleich es eventuell sogar ganz gut wäre.
Es war wahrscheinlich die falsche Zeit für dieses Buch und in Kombination mit den immer größer werdenden Lesepausen konnte auch keine "Leser-Buch-Beziehung" entstehen.

Fazit
Ich kann weder eine Leseempfehlung geben noch von diesem Buch abraten - ich werde es sicherlich zu gegebener Zeit noch einmal versuchen und hier dann darüber berichten.

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