Montag, 18. August 2014

[Rezension] "Stichkopf und der Scheusalfinder" von Guy Bass

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: FISCHER KJB

ISBN-10: 3596855659

ISBN-13: 978-3596855650
empfohlenes Alter: Ab 8 Jahren

Originaltitel: Stitch Head 1


Inhalt
Auf der Burg zu Grottenow werden durch den verrückten Professor Erasmus allerlei bizarre Geschöpfe erschaffen. Eines davon ist Stichkopf, der es sich zur Aufgabe gemacht hat im verborgenen zu leben und die zeitweise doch sehr schrecklichen Eigenschaften der neuerschaffenen Geschöpfe durch Heiltränke in gute Eigenschaften zu verwandeln.
Allerdings meidet er sowohl den Professor als auch die Geschöpfe. Eigentlich weiß keiner, dass es Stichkopf gibt - bis er eines Tages durch das neueste Geschöpf versehentlich K.O. geschlagen wird und dieses ihm nicht mehr von der Seite weichen möchte, da es in Stichkopf seinen besten Freund sieht.
Doch durch vergangene Erfahrungen meidet Stichkopf jeglichen Kontakt zu anderen Personen/Geschöpfen und möchte auch weiterhin alleine sein.
Währenddessen zieht Schadalbert Scheusalfinder mit seinem Wanderzirkus, der eigentlich Scheusale beinhalten soll, die allerdings alles andere als scheußlich sind, durch den kleinen Ort Rafferskaff am Fuße des Berges, auf der die Burg zu Grottenow steht.
Schnell erfährt er von Professor Erasmus und heckt einen scheußlichen Plan aus.

Meine Meinung
Ein tolles Buch! Schon das Cover hat dazu geführt,dass mir der kleine Stichkopf ganz schnell ans Herz gewachsen ist und seine Lebensgeschichte, die einen wichtigen Punkt in der Handlung des gesamten Buches darstellt, hat mein Herz weich werden lassen.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Kinder werden keine Probleme damit haben.
Sehr schön fand ich u.a. auch die Wortkreationen des Monsters, das Stichkopf K.O. schlägt und ihm danach auf Schritt und Tritt folgt. Auch die Kapitelanfänge sind interessant gemacht - jedes Kapitel fängt mit einer Überschrift an, welche die Handlung erahnen lässt und zusätzlich finden sich auch immer ein paar gereimte Zeilen, die zum gesamten Buch passen.
Obgleich das Buch schon durch das Cover eher eine dunkle Stimmung mit sich bringt und durch die vielen Monster auf der Burg auch alles andere als lustig zu sein scheint, schwingt eine gewisse Komik auch immer mit. Doch nicht nur dunkel und komisch ist dieses Buch - es macht wie schon erwähnt das Herz weich und als ich das Buch beendet hatte, schwang ein klein wenig Wehmut mit, weil ich die Burg zu Grottenow verlassen musste.

Fazit
Ein berührendes Buch über Freundschaft und darüber, was Freunde alles füreinander auf sich nehmen.





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