Mittwoch, 9. Juli 2014

[kurz & knapp] "Gespenster gibt es doch! - Friedhofstraße 43" Bd.1 von Kate und M. Sarah Klise

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Gerstenberg
  • ISBN-10: 3836953218
  • ISBN-13: 978-3836953214
  • empfohlenes Alter: 8 - 12 Jahre
  • Originaltitel: Dying to meet you


Inhalt
Um endlich sein nächstes Kinderbuch zu beenden mietet der Autor Ignaz B. Griesgram ein einsam gelegenes Haus an. Eigentlich wollte er so weit wie möglich entfernt von Kindern sein, denn obgleich er Kinderbücher schreibt ist er alles andere als ein Kinderfreund. 
Allerdings lebt in dem angemieteten Objekt der 11-jährige Severin Hoffnung, für den Ignaz B. Griesgram für die Dauer der Benutzung des Hauses zu sorgen hat - so wurde es auch im Mietvertrag festgehalten, den Griesgram allerdings durch seinen Anwalt hat unterschreiben lassen. 
Doch Severin lebt nicht allein in der Friedhofstraße 43. Er lebt dort zusammen mit seiner Katze (gegen die Ignaz B. Griesgram allergisch reagiert) und auch mit dem Geist der vor langer Zeit verstorbenen Olivia  C. Spence, welche das Haus erbauen ließ. 
Olivia ist alles andere als begeistert von Ignaz B. Griesgram und macht diesem das Leben schwer - klar, dass Griesgram erst einmal den Jungen in Verdacht hat, denn Gespenster - die gibt es doch gar nicht. 

Meine Meinung
Dieses Buch ist etwas besonderes - es ist anders als andere Bücher und gerade deshalb ist es so interessant. 
Denn die Geschichte rund um Ignaz B. Griesgram, Severin Hoffnung und Olivia C. Spence wird nicht wie üblich erzählt. Die Protagonisten schreiben sich gegenseitig Briefe und gerade dies finde ich für die angesprochene Altersklasse (und natürlich auch für alle anderen Leser) mal etwas neues - etwas außergewöhnliches, was das Lesen etwas interessanter gestaltet. 
Dazu kommt noch, dass Severin immer wieder Zeichnungen/Skizzen mit einbringt und auch die örtliche Tageszeitung abgedruckt ist, in der die Geschichte natürlich weiter geht.
Doch nicht nur die Gestaltung des Buches hat mich überzeugen und begeistern können, sondern auch die Geschichte um die drei. 
Ein Autor, der seit Jahren kein Buch mehr veröffentlicht und eine Schreibblockade hat. 
Ein Junge, dessen Eltern nach Europa fliegen und dem nächstbesten Mieter des Hauses die Verantwortung für ihren Sohn übergeben. 
Und ein Gespenst, das sich um eben diesen Jungen kümmert und seine erste Bezugsperson ist und vor dem eigenen Tod geschworen hat so lange durch die Stadt zu spuken, bis eines ihrer eigenen Bücher veröffentlicht worden ist. 

Fazit
Der erste Band der Friedhofstraße 43-Reihe hat mir so gut gefallen, dass ich mittlerweile auch schon Band 2 und 3 gelesen habe.
Ich kann es sowohl jüngeren als auch älteren Lesern empfehlen, weil es einfach auch mal etwas anderes ist. 




1 Kommentar:

  1. Hallo Jenna!

    Den ersten und zweiten Band habe ich auch davon gelsen.
    Ich fand die beiden echt klasse. Die ganze Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, ist einfach großartig. Und mal was ganz anderes!

    LG Sabrina

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