Dienstag, 26. Juni 2012

"Up in the Air" von Walter Kirn

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag
ISBN-13: 978-3462042108

ursprünglich erschienen unter dem Titel "Mr. Bingham sammelt Meilen"



Inhalt:
Ryan Bingham, 35, lebt in "Airworld". Er ist Vielflieger und ist nur noch wenige Tage und Bonusmeilen von seinem Ziel entfernt - die Eine-Millionen-Meilen-Grenze. Er hat alles perfekt geplant und er kann es kaum noch abwarten diese besondere Grenze zu "überfliegen", doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Aus unerklärbaren Gründen funktioniert die Kreditkarte, die Meilen bringt nicht, irgendjemand bucht zu Lasten seines Meilenkontos Flüge, Gesprächspartner sagen Termine ab, somit gerät sein Flugplan durcheinander und Ryan Bingham glaubt die Fluggesellschaft habe sich gegen ihn verschworen, denn das Personal schaut ihn manchmal so komisch an...
Aber auch abgesehen von der Meilengeschichte geht es in seinem Leben drunter und drüber: Seine jüngere Schwester wird in wenigen Tagen heiraten, flieht jedoch, seine Karriere entwickelt sich nicht wie geplant und seine Geschäftsideen werden nicht so aufgegriffen, wie er es sich gewünscht hätte.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus der Ich-Erzähler-Perspektive erzählt - also von Ryan Bingham. Es entsteht das Gefühl, als säße man im Flugzeug neben ihm.
Das Buch ist amüsant zu lesen - hier und da einige spitzfinde Bemerkungen in die eine oder andere Richtung, über die man schmunzeln oder manchmal auch laut lachen kann. Man fühlt sich wohl neben Ryan und doch... nach der Landung verabschiedet man sich voneinander und vielleicht denkt man noch in den nächsten Tagen hier und da an diesen netten Sitznachbarn. Das war es dann aber auch - dieses Buch war ein netter Wegbegleiter, es hat mich unterhalten, aber nicht wirklich gefesselt, halt wie eine nette Unterhaltung unter Reisenden, um die Zeit totzuschlagen.

Fazit:
Als unterhaltsame Urlaubslektüre ist dieses Buch sicherlich geeignet. Es unterhält und das auch nicht schlecht, jedoch habe ich mehr erwartet. Vielleicht lag das auch an der Verfilmung mit George Clooney oder aber es liegt daran, dass ich beruflich einfach nie verreisen muss und mich mit den Bewohnern von "Airworld" nicht identifizieren kann...

1 Kommentar:

  1. Ich hab den Film nicht gesehen, aber das Buch scheint gut zu sein!

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