Sonntag, 1. April 2012

"Herz an Herz" von Sofie Cramer & Sven Ulrich

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: rororo
ISBN-13: 978-3499256653





Inhalt:
 Sara ist bei der Hochzeitsfeier einer Freundin eingeladen.Abgesehen von ihr ist noch ein einziger anderer Gast single - allerdings ist dieses männliche Exemplar mehr als nervtötend. Gegen Ende der Feier sollen alle Gäste gute Wünsche für das frisch getraute Paar aufschreiben, in eine Flaschenpost stecken und diese dann in die Ostsee werfen. Gute Wünsche sucht man in Saras Flaschenpost allerdings vergeblich - stattdessen schreibt sie ihren Frust nieder und bittet darum, dass alle guten Wünsche an sie gerichtet werden sollen und hinterlässt ihre Anschrift.

Knapp einen Monat später bekommt sie schließlich Post von Berti aus München. Er schildert, wie er die Flasche gefunden habe und Sara antwortet ihm auf diesen Brief. Das ist der Anfang einer Brieffreundschaft, die sich immer weiter entwickelt und in der sich langsam aber sicher Gefühle entwickeln.

Als Berti ein Treffen anregt, verneint Sara erst einmal, gibt allerdings ihre Telefonnummer an Berti weiter. Dieser mag Sara allerdings nicht anrufen und gibt auch so schnell nicht seine eigene Telefonnummer preis.... was hindert Berti daran zu telefonieren, aber ein Treffen wäre für ihn zu diesem Zeitpunkt kein Problem???

Meine Meinung:
 Natürlich habe ich anfangs auch ein wenig an Emmi und Leo denken müssen, allerdings finde ich solche E-Mail-/Brief-Liebesgeschichten ganz schön und somit griff ich auch gleich nach diesem Buch.
Ich muss sagen, auf den ersten 80 Seiten gingen die beiden mir unheimlich auf die Nerven!! Wer schreibt denn soooo lange Briefe und redet im Grunde nur um den heißen Brei herum? (= Berti)
Sara fand ich sehr unnahbar und unsympathisch. Ich konnte mit ihr nichts anfangen und ich war schon kurz davor das Buch in die Ecke zu legen.
Der Schalter in meinem Kopf wurde allerdings umgelegt, als die beiden vom Sie zum Du gewechselt sind. Von da konnte ich das Buch flüssig weiterlesen und habe mit ihnen auf die nächste Antwort des anderen fiebern können - allerdings blieb mir Berti immer noch sympathischer wie Sara.

Fazit:
Alles in allem hat mich dieses Buch sehr gut unterhalten können.
Die zwei abgezogenen Sterne beruhen darauf, dass ich wirklich lange gebraucht habe, um mich mit Berti und Sara "anfreunden" zu können. Ich fand die Geschichte gut und unterhaltsam und ich habe sie auch gerne gelesen, aber an Emmi und Leo bzw. Bev und Max (Chat/Connect/Crash von Nan McCarthy) kommen Berti und Sara für mich noch lange nicht ran.


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