Mittwoch, 25. April 2012

"Der Fall de Mol" von Friedrich Bornemann

Broschiert: 180 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN-13: 978-3839151877



Inhalt:
Egon Bullmeier findet keinen schönen Tod auf der ruhigen Bislicher Insel bei Xanten. Denn seine Frau hat ihn mit einem Kartoffeltopf erschlagen. Nach dem Tod ihres Großvaters findet Anne in dem Haus ihrer Großeltern geheime Unterlagen über einen Tunnel, der unter´m Rhein entlanglaufen soll.

Der Mann von Annes Freundin Enna ist Privatdetektiv und wird durch einen Vorfall während seiner Arbeit ebenfalls auf den Tunnel aufmerksam und auch die in dem Todesfall Bullmeier ermittelnden Kommissare Lüdenkamp und Brasche stoßen nicht nur durch den Fall Bullmeier auf diesen ominösen Tunnel.

Hinzu kommt noch ein niederländischer Drogen-Boss, der ebenfalls auf der Suche nach dem Weseler Rheintunnel ist.

Doch wo soll er langlaufen? Wofür war er da? Welches Interesse hat der Drogen-Boss Bernard de Mol an dem Tunnel?
Warum wusste niemand im Kreis Wesel von diesem Tunnel?
Und was haben Annes Großeltern mit ihm zu tun?

Meine Meinung:
Dieser Niederrhein-Krimi ist eine nette Lektüre für zwischendurch.
Der Plot ist interessant, allerdings ist ein Spannungsbogen kaum merkbar. Dies ist ein Minuspunkt, der jedoch nicht allzu tragisch ist, denn zu dem Aspekt Krimi kommt noch eine kleine Prise Liebesgeschichte - da möchte ich allerdings an dieser Stelle nicht zu viel verraten.
Gegen Ende, als es Richtung Auflösung ging, kamen für mich zu viele Namen dazu. Es waren neue Personen, bei denen ich Schwierigkeiten hatte, sie einzuordnen. Evtl. mag es daran liegen, dass dies nicht der erste Fall ist, in dem Enna und die Mitarbeiter des K11 involviert sind.
Das Ende war teilweise vorhersehbar, aber eben nur teilweise - es gab eine Wendung in der Geschichte, die mich überrascht hat.

Fazit:
Wie gesagt: Es ist eine nette Lektüre für zwischendurch.
Ich habe dieses Buch eingeschoben - da ich bei meinem momentanen Buch einfach nicht weiterkomme - und es innerhalb von nicht einmal 2 Tagen beendet.
Die Geschichte an sich ist interessant und mich hat es sehr interessiert, was hinter der Funktion des Tunnels steckt und natürlich war es auch schön einen Krimi zu lesen, der hier bei uns im Umkreis spielt.
Gestört haben mich einige Kleinigkeiten - z.B. ist Oma Bullmeier auf einem Foto als 17-jährige abgebildet. Keine 5 Seiten später heißt es auf einmal, sie sei 15 auf dem Foto - es ist nur eine Kleinigkeit, aber sie störte ein wenig im Lesefluss...
Ich gebe dem Buch 3 Sterne, da es mich unterhalten hat und ich werde beim nächsten Büchereibesuch auch noch nach dem Vorgängerbuch Ausschau halten.


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